Alltägliche Gegenstände und vertraute Motive werden aus ihrem gewohnten Zusammenhang gelöst und mit einem Augenzwinkern neu interpretiert. Musikinstrumente, Kunstwerke und Designobjekte erhalten unerwartete Rollen: Eine verpackte Geige wird zum Kultobjekt, ein Gemäldedetail verwandelt sich in eine Sonnenbrille, Türvorleger begrüßen ihre Besucher mit musikalischem Charme.

Heute Alu-Anzug statt Zugticket. Früher Nachmittag: Entspannung am Fluss.

Die Arbeiten bewegen sich zwischen Kunst, Design und Ironie. Sie spielen mit Sehgewohnheiten, hinterfragen den Wert und die Bedeutung von Objekten und zeigen, dass Kreativität oft dort beginnt, wo Vertrautes in einem neuen Kontext erscheint. Humor ist dabei kein Selbstzweck, sondern eine Einladung, genauer hinzusehen und Bekanntes mit neuen Augen zu entdecken.

